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Allgemeine Tipps zum Schutz und für die Pflege Ihrer Zähne

Sportmundschutz für Erwachsene und Kinder
Immer mehr Sportarten, ob im Verein, bei Wettkämpfen oder in der Freizeit ausgeübt, bergen die Gefahr einer ernsthaften Zahnverletzung. Bei allen Sportarten, wie Boxen, Karate, Judo, Handball, Fussball, Rugby, American Football, aber auch Mountainbiking, BMX-Biking, Rollerblading, Skateboarding und Eishockey kommt es möglicherweise zu harten Schlägen auf die Kieferregion. Dabei kann ein individuell, im Dentallabor angefertigter Mundschutz helfen, die Schläge aufzufangen und so die Zähne wirksam schützen. Der Playsafe Mundschutz wird je nach Sportarten in mehreren Schichten hergestellt und ist in vielen Farben erhältlich (z.B. Vereinsfarben).
Sportmundschutz
1x1 des Zähneputzens

Erwachsene

Putzen Sie Ihre Zähne nach der „Bass"-Methode.
Die Bass-Methode wurde speziell für die sanfte und gründliche Reinigung von Zahn und Zahnfleisch entwickelt. Durch die rüttelnden, kreisenden und wischenden Putzbewegungen werden nicht nur die Beläge zwischen den Zähnen, sondern auch die am Zahnfleischrand gründlich entfernt. Diese Methode ist besonders wichtig bei entzündetem Zahnfleisch, auch wenn bereits eine Parodontitis aufgetreten ist oder behandelt wurde.
Und bitte nicht vergessen: Mit der regelmäßigen Verwendung von Zahnseide verbessern Sie deutlich die Zahnreinigung. Zusätzlich ist der Einsatz einer geeigneten Mundspüllösung empfehlenswert.

Unser Tipp:
Drei Minuten Zähneputzen – morgens nach dem Frühstück sowie abends vor dem Zu-Bett-Gehen – sollte ein fester Bestandteil des Tagesablaufs sein.

Die tägliche häusliche Zahn- und Mundhygiene wird durch zahnärztliche Kontrolluntersuchungen und professionelle Zahnreinigungen (PZR) in der Zahnarztpraxis in halbjährlichem Intervall wirkungsvoll ergänzt.

Kinder

Wie werden die Zähne richtig geputzt?
Wir empfehlen die „KAI-Methode”.
Hier werden zuerst die Kauflächen gebürstet, danach die Außenflächen und Innenflächen der Zähne gründlich gereinigt. Dabei brauchen die Kinder Hilfe und Anleitung: Die Zähne sollten mit kleinen, kreisenden Bewegungen geputzt werden. Zur Reinigung der Außenflächen werden die Zähne aufeinander gebissen. Das Schaubild zeigt Ihnen, wie es gemacht wird:

Unser Tipp:
Zweimal täglich Zähneputzen - morgens nach dem Frühstück und abends nach der letzten festen oder flüssigen Mahlzeit.
Übrigens: Auch Obst macht Beläge!

Die tägliche häusliche Zahn- und Mundhygiene wird durch zahnärztliche Kontrolluntersuchungen und professionelle Zahnreinigungen (PZR) in der Zahnarztpraxis in halbjährlichem Intervall wirkungsvoll ergänzt.

So wird es gemacht:

Service 1 Mund gründlich mit warmem Wasser spülen, das Wasser durch die Zähne pressen.
Service 2 Obere Kauflächen der Backenzähne durch kräftiges Hinundherbürsten säubern.
Service 3 Untere Kauflächen der Backenzähne ebenso säubern.
Service 4 Schneidezähne aufeinander stellen - und an der Außenseite des letzten Backenzahnes auf der rechten Seite beginnen. In kleinen kreisenden Bewegungen kräftig nach vorne bis zur Mitte bürsten.
Service 5 Zahnbürste wenden und nach hinten bis zum letzten Zahn auf der linken Seite bürsten.
Service 6 Mund öffnen, die Zahnbürste innen - oben am letzten Backenzahn rechts - ansetzen und jeden Zahn von Rot nach Weiß, vom Zahnfleisch zum Zahn bürsten.
Service 7 Ebenso wie die Innenflächen der oberen, werden die Innenflächen der unteren Zähne geputzt (Zwischenräume der Zähne nicht vergessen!).

 

Unser Tipp:
Frühling, Sommer, Herbst und Winter – neue Bürste für die Kinder.
Schwangerschaft und Zahngesundheit
Kaum eine Frau denkt an Probleme mit den Zähnen, wenn sie von ihrer Schwangerschaft erfährt. Im Lauf der ersten drei Schwangerschaftsmonate ergeben sich aufgrund der hormonellen Umstellung plötzlich spürbare Veränderungen im Mundraum, die oft recht unangenehm sein können und den Gang zum Zahnarzt unumgänglich machen.
Schwangere
Klinische Erfahrungen zeigen, dass Frauen mit stets einwandfrei gepflegten Zähnen wesentlich weniger beziehungsweise nahezu keine Zahnprobleme in der Schwangerschaft haben. Folglich sind eine Sanierung des Gebisses vor Beginn der Schwangerschaft und das Wissen sowie das Einhalten einer korrekten Zahnpflege ratsam. Damit wirkt die Schwangere nicht nur den Bakterien im eigenen Mundraum entgegen, sondern schützt später auch das Neugeborene. Denn durch Küssen können die Kariesbakterien der Mutter in den Mundraum des Kindes wandern und dort später Karies verursachen. Karies ist eine Infektionskrankheit. Die Krankheitserreger werden über den Speichel von Mund zu Mund übertragen. Wenn die Mundhöhle der Mutter wenige solcher kariesauslösenden Bakterien (Streptococcus mutans, Streptococcus sobrinus) enthält, sinkt auch die Ansteckungsgefahr für das Baby.
Die Beseitigung der bakteriellen Beläge (Plaque) an den Zahnflächen, in Zahnzwischenräumen und an den Säumen zum Zahnfleisch gelingt bei der häuslichen Zahnpflege nicht immer in gewünschtem Maße. Entzündungen des Zahnfleisches können die Folge sein. Die regelmäßige, professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt (PZR) ist deshalb eine sinnvolle Ergänzung zur täglichen Zahnpflege.

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